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Gründung der CDW

 Ergänzt am 11.11.2014

 

Anlässlich der in den vergangenen Wochen in der Presse und auch im Bürgerecho veröffentlichten Artikel und aufgrund Behauptungen gegen meine Person ist es mir wichtig, zu erklären warum einige Mitglieder der ehemaligen CDU-Fraktion eben diese verlassen haben.

Gemeinsam mit 4 weiteren Ratsmitgliedern habe ich den Austritt aus der CDU-Fraktion verkündet.


In den vergangenen 4 Monaten habe ich sowohl mit als auch ohne dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Stefan Düing sehr viele Gespräche mit Wallenhorster Bürgern geführt, jeder Altersklasse und aus allen Ortsteilen. Die Wallenhorster wollen eine politische Veränderung. Nämlich eine zukunftsorientierte, sachliche und konstruktive Politik für Wallenhorst. Sie sind die ständigen Querelen leid. Das jüngste Wahlergebnis hat gezeigt: Es war keine Abstrafung gegen den CDU-Kandidaten (Stefan Düing) sondern gegen den Weg der CDU in Wallenhorst.

Es ist an der Zeit Konsequenzen zu ziehen.


Zum 01.11.2014 gründeten wir die Gruppe "Christlich, Demokratisch für Wallenhorst (CDW)". Bei der CDW handelt es sich nicht um eine neue Partei. Zur CDW werden ebenfalls die oben genannten Personen gehören.

Neben der Verantwortung für sich selbst, trägt jeder Politiker auch die Verantwortung für seinen Nächsten. Jeder muss fair und konstruktiv mit anderen umgehen. Jeder muss offen sein für die Ideen des anderen, ohne sich selbst gleich zu verlieren. Auf das persönliche Miteinander kommt es an! Genau diesen Grundüberzeugungen fühlen sich die Mitglieder der CDW verpflichtet. Wir wollen konstruktiv mit allen politisch Verantwortlichen im Rat der Gemeinde Wallenhorst zusammenarbeiten. Im Vordergrund soll die sachorientierte Auseinandersetzung mit den Herausforderungen stehen, die auf unsere Heimatgemeinde zukommen. Wir wollen einem Parteiprofil nicht den Vorrang vor sinnvollen Kompromissen geben. Damit sehen wir uns im besten Sinne in einer christlich demokratischen Tradition!

Ich bin und bleibe Christdemokrat!

Aufgrund aktueller Ereignisse der letzten Wochen sehe ich mich veranlasst auf den Brief hinzuweisen, der an die meisten Wallenhorster CDU-Mitglieder am Donnerstag, 30.10.14, unter dem Absender des „Gesamtvorstandes der CDU“ versendet wurde. Der Inhalt dieses Briefes war u. a. auch gegen mich persönlich gerichtet.

Nachweislich waren nicht alle Vorstandsmitglieder über diesen Brief, geschweige denn über den Inhalt, einbezogen oder auch nur informiert worden. Die Aussagen in diesem Brief haben mich sehr überrascht. U. a. wird behauptet, ich hätte gegen den CDU-Bürgermeisterkandidaten Stefan Düing gearbeitet. Mein Verhalten sei undemokratisch und parteischädigend usw. .

4 Monate bin ich fast täglich im Wahlkampf unterwegs gewesen. Ich gehörte zum engeren Planungsteam von Stefan Düing!

Neben Familie und Beruf engagiere ich mich und arbeite ausschließlich ehrenamtlich für den Rat und einige seiner Ausschüsse. Ich verfolge mit meiner Ratsarbeit im Rahmen meiner Möglichkeiten lediglich das Ziel, dass es den Bürgern unserer Heimatgemeinde nachhaltig gut geht. Denn ohne ehrenamtliches Engagement funktioniert kein gedeihliches Zusammenleben.

Meine politische Grundausrichtung war, ist und bleibt christlich demokratisch. Mein politisches kommunales Engagement ist jedoch so ausgerichtet, das man nur etwas erreichen kann, wenn man auf andere Mitglieder des Rates zugeht und den sachlichen Dialog sucht. Aufgrund des unsagbar schlechten Wahlergebnisses der BGM-Wahl Ende September fand Mitte Oktober eine zweitägige Klausurtagung der CDU-Fraktion statt. Leider konnten abgesehen von Absichtserklärungen und einer verbesserten Pressearbeit keine konkreten Maßnahmen vereinbart werden….

Die Entscheidung, der bestehenden CDU-Fraktion den Austritt zu erklären ist sowohl mir als auch den anderen Ratsmitgliedern nicht leicht gefallen. Jedoch stelle ich ausdrücklich klar, dass dieses konsequente Verhalten nur eine Folge – nicht die Ursache –verschiedener vorausgegangener Ereignisse ist!

Als Alternative kam für mich nur das Niederlegen meines Ratsmandats, aber auf keinen Fall „ein Weiter wie bisher“ infrage. Denn: jeder sollte sich selbst durch sein Handeln noch im Spiegel betrachten können…

Für die vielen positiven Rückmeldungen, die ich für diesen Schritt erhalten habe, bedanke ich mich herzlich.

Ich stehe für Bürgernähe und den direkten Dialog. Sprechen Sie mich an!